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31 May Roadtrip Sydney-PerthIm Internet hab ich ein super Angebot von einer Campervanvermietung gefunden, wobei man 12 Tage und 5200km hat um das Fahrzeug heil in Perth abzuliefern. Sie haben insgesamt nur 37$ fuer den ganzen Spass verlangt, was sich dadurch erklaeren laesst, dass es sich um eine “relocation” handelt, heisst irgend jemand braucht das Fahrzeug in Perth und die brauchen jemanden ders dort hinfaehrt! Hab des dann noch vor den Blue Mountains gebucht und gleichzeitig ein paar Zettel in den Backpackers aufgehaengt und n Mitfahrangebot im Internet aufgegeben! In letzter Minute hab ich Seng kennengelernt, ein Thailaender, der in Australien studiert um dort Arbeiten zu koennen…lustig, eigentlich macht mans ja andersrum ;-) Am 16 May wars dann auf jeden Fall soweit, dass ich den Campervan abgehohlt hab und da ich nicht gewusst hab was fuer ein Fahrzeug des ueberhaupt sein wird, war des erst mal n shock als die mir den fabrikneuen Allradjeep mit kompleter Campingausruestung hingestellt und mir nen schoenen Urlaub gewuenscht haben! Die naechsten 11 Tage haetten nicht besser laufen koennen! Wir, bzw. ich, da Seng leider keinen Fuehrerschein hat, mussten zwar jeden Tag 400-600km hinter uns bringen, hatten aber trotzdem noch genuegend Zeit um einige wunderschoene Gegenden und die ein oder andere Schokoladenfabrik zu besichtigen! Die langen distanzen und die vielen toten Kaengurus am Strassenrand sind unvorstellbar. Wir hatten lustige Kochabende, ich kann jetzt Thai kochen und Seng Watten und Maumau spielen… Ich glaub ich hab in den 10 Tagen mehr Thai gelernt als in den 2 Monaten in Thailand! Hatten auf jeden Fall ne super Zeit und ne menge Spass zusammen, und bis auf eine kaputte Windschutzscheibe(235$), durch einen Steinschlag von einem entgegenkomenden Truck, ist auch mit dem Campervan alles gut gegangen! Jetzt bin ich grad in Perth, bzw. Fremantle und ziemlich “buisy” am Motorradtrip organisieren! Das gute Stueck steht schon hinterm Haus und wird grad auf die grosse Reise vorbereitet! Eine Honda XR400R Bj.96 sollts sein und wie ich meinen ganzen Krempel da drauf pack, bin ich selber noch gespannt! Viel Spass beim lessen und bis bald, Euer Steffen bzw. Mooyong←Seng hat mir einen Thai-namen gegeben, ich hab ihn daraufhin Fritz gennant…;-) Sydney and Blue MountainsEtz hats doch bissl laenger gedauert bis der naechste Bericht kommt, wollt eigentlich schon eher schreiben, aber ihr seid ja geduldig…;-)
In Sydney war natuerlich erst mal Sehenswuerdigkeiten abklappern angesagt, und so bin ich eine Woche lang vom Beachwalk uebers Opera House, die Harbourbridge, Darlington Harbour, the Rocks, die Stadtmitte und eine paar weitere Straende in der Umgebung von Sydney umhergeirrt, hab mich erneut im surfen versucht, aber dass benoetigt wohl noch etwas mehr Uebung… Super der Ausgleich, wenn man nur ne halbe Stunde mim Bus von der wussligen Grossstadt bis zum Traumstrand hat! Hab ein paar wirklich nette Abende mit Dimitris und Eleni, in Newtown verbracht wo’s mir sehr gut gefallen hat. Der Stadtteil ist nur 15min. mim Zug vom Zentrum entfernt und hat eine bluehende Alternativszene mit vielen Kneipen, Restaurants und Cafes. Die Stadt ist mir insgesamt riesig gross vorgekommen und doch hat sie mir echt gut gefallen, da man sich in den etwas ruhigeren Stadtteilen und am Strand, echt wohl fuehlt. Ich war trotzdem froh, als ich endlich meinen 3 Tagestrip in die Blue Mountains startete, und des war mal der ganz krasse Gegensatz! Nach 2,5 std. Zugfahrt war ich in der Pampa angekommen und hab schon auf dem Weg vom Bahnhof zum Nationalparkbuero gemerkt, dass ich viel zu viel Gepaeck dabei hab! Nach ner kurzen Einweisung bin ich dann losmarschiert, und durfte gleich mal die wunderbare Aussicht in den Canyon und auf die Wasserfaelle geniessen. Dann gings ca.600 Hoehenmeter runter in die Schlucht und nach 2,5 std. marschieren mit etlichen schmerzpausen bin ich dann am “Campingplatz”(nicht mehr als das Schild und ein Plumsklo) angekommen. Eine etwas seltsame Stimmung, da kein Mensch da war und ich auch auf dem Weg niemand getroffen hab… Hab die Nacht in der Wildnis auch ohne Anton gut ueberstanden, wobei du mir schon abgehst mein lieber!!! Auch am naechsten Tag bin ich allein geblieben und nach 6std. “Bushwalking” erschoepft ins Zelt gefallen! Die Beine hatten sich nun allmaelich an die Last gewoehnt, und der Schmerzpunkt hat sich auf Schulter und Ruecken verteilt. Dafuer haette ich Verpflegung fuer 5 weitere Tage dabei gehabt…kann ja nicht schaden! Am letzten Tag wars dann nur mehr dass wieder rauskraxeln aus dem Canyon und ca. 7km zum naechsten Dorf laufen wo ich den Zug zurueck nach Sydney genommen hab! Zurueck in Sydney hatte ich dann noch 2 Tage um nen Reisepartner fuer die Fahrt nach Perth zu finden! Mehr dazu im naechsten Bericht, der zugleich folgt! Catch ya later, dude! Steffen 07 May Neuseeland Nordinsel2Es geht spannend weiter!
Nachdem das Wetter nicht besser geworden ist sind wir recht flott izum Cape Reinga hoch und hatten gluecklicherweise einen sonnigen Tag, den wir fuer eine Wanderung zum Leuchtturm genutzt haben!
Auf dem Weg zurueck richtung Auckland waren wir an den riesigen Sandduennen, die sich als Spielplatz fuer grosse Jungs entpuppt haben! Wir hatten eine Menge spass die Duennen in jeden nur denkbaren Lage runterzupurtzeln!
Am "90 Miles Beach" sind wir ein Stueck am Strand entlang gefahren...echt idyllisch!
Zurueck in Whangarei war Markus beim Skydiving, mir war das Wetter nicht gut genung, aber ich hab ja auch in Australien och genuegend Moeglichkeiten dazu!
Das Wetter war zwar wieder n bisschen schlechter, aber wir haben uns dazu entschieden, am naechsten Tag trotz allem zum tauchen zu gehn!
Sind bei richtig starken Wellengang zu den "Poor Knights" Inseln gefahren und ca 80% der Bootsbesatzung musst sich uebergeben...mmhhhh! Uns gings allen gut und wir ham die raue See auf dem Dach des Schiffes genossen! Das Tauchen selbst war eine neue Erfahrung, da wir uns richtig gut einpacken mussten bei dem kalten Wasser(21grad). Waren vom tauchen selbst etwas enttaeuscht, da wir mit zu hohen Erwartungen gekommen sind! Wir sind natuerlich auch viel zu verwoehnt von Thailand...War aber auf jeden Fall super mal wieder getaucht zu haben. Dann wars auch schon so weit, dass die anderen nach Fiji abgereist sind und ich bin mit Anton weiter richtung Sueden gefahren, mit dem Ziel Mt.Taranaki(Vulkan an der Westkueste) und der Hoffnung auf besseres Wetter, den hat schon wieder geschifft! Nach einem kurzen Surfabstecher am Raglan Beach sind wir dann in Piopio haengengeblieben! Durch eine lustigen Zufall haben wir Carsten(ein deutscher Aussiedler) kennengelernt, der just an diesem Tag von seinem Arbeitsplatz, eine 4000ha grosse Farm gefeuert wurde! Nichtsdestotrotz<-kann man des so schreiben?? hat er uns auf die Farm eingeladen und uns eine Einfuehrung in das Leben eines Schafshirten gegeben. Er arbeitet mit 5 Hunden um die Tiere auf andere Weiden oder zur Behandlung zusammen zu treiben! Bis ende der Woche hatte er Zeit die Wohnung dort zu raeumen, und so haben wir ihm beim Umziehen geholfen. Das war dann gleichzeitig Pams multifunktionstest, den Carsten war daran interessiert sie zu kaufen! Wir sind dann auf eine Organic Farm(400ha) 40km westlich der Waitomo Caves gezogen, die von einem aelteren Ehepaar und deren naechster Generation gefuehrt wird. Sie waren sehr sehr gastfreundlich und wir waren eingeladen in ihrem alten Farmhaus am rande der Farm zu wohnen. Auf der Karte ist es als eigene Ortschaft eingezeichnet, doch sie besteht nur noch aus diesen einen verlassenen Haus, alles andere ist mehr oder weniger wieder zu Weideland zerfallen. Wir haben also Awamarino wiederbelebt und hatten ein paar tolle Tage auf der Farm! Haben hier und da etwas ausgeholfen wo es ging, ein bisschen Haus isoliert(ihr neues Farmhaus ist noch in der Entstehungsphase, auch wenn sie schon drin wohnen) und am 20 km entfernten Strand gesurft. In den nahegelegenen Waitomo Caves haben wir die beste Hoehlentour gemacht, die man sich nur vorstellen kann. Wir waren nur zu zweit mit einem Guide fuer etwa 3 Stunden in einer anderen Welt, die die aus atemberaubenden Mineralienablagerungen, grossen Hoehlen, engen Gaengen und viel Wasser besteht! Wir durften uns selbst abseilen, sind durch Wasserbecken geschwommen haben uns auf allen vieren durch Tunnel gezwungen, und wos zu knapp geworden ist musste man schon auch malmit dem Koft unter Wasser! Wow ein unvergessliches Erlebniss! Das ganze Gebiet dort ist eine einzige Hoehlenlandschaft, die wir in den naechsten Tagen mit zwei deutschen Backpackerinnen(Tina,Kristina) genauer erforscht haben. Wunder schoenen Wasserfaelle, Quellen und natuerliche Bruecken, wo man in der Nacht tausende von Gluehwuermchen sehen kann! Auch auf der Farm selbst gab es Wasserfaelle und Hoehlen die uns ein Hilfsarbeiter gezeigt hat. Es war Zeit weiterzureisen und auf dem Weg nach Auckland durften wir in Ngarawahia bei einer Maorizeremonie zu ehren des ersten Maorikoenigs dabei sein! Da war richtig was los! Ca. 8 Canoes mit bis zu 40 Kriegern sind den Fluss heruntergepaddelt und haben einen Haka(Kriegstanz) aufgefuehrt! Fuer die Maedls gings von dort aus dann weiter richtung Sueden und wir sind nach Auckland gefahren, wo Abschied nehmen von da Pam angesagt war! Sie war uns stehts ein guter Reisebegleiter und ist jetzt hoffentlich gut in Carstens Haenden aufgehoben! Die letzten Tage in Auckland waren dann recht verregnet und nach so vielen Erlebnissen nicht mehr all zu spannend. Ich hab in letzter Minute noch eine Couch zum surfen gefunden(is ne super Sache, schaut mal unter www.couchsurfing.com rein!) und bin da jetzt ganz gut bei einem super netten grichischen Paerchen aufgehoben! Bis bald, Viel Spass beim lesen! Steffen |
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