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    April 13

    Nordinsel die Erste

    Ja, und wenn wir grad dabei sind gibts gleich noch den aktuellen Bericht dazu!
    In Wellington haben wir uns das Nationalmuseum angesehen, welches sehr interessant ist, aber viel zu viele Informationen auf einmal preisgibt! Is halt mit einem Besuch nicht zu schaffen, aber wir haben versucht uns das wichtigste herauszupicken! Von dort aus gings dann n kurzes Stueck an der Westkueste hoch, wo wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang hatten! Am naechsten Tag sind wir an den Fuss des Ruapehu (hoechster Vulkan der Nordinsel) im Landesinneren gefahren um am folgenden Tag den Gipfel zu besteigen! Wie immer ist das Wetter hinter uns gestanden und wir konnten die Tongariro Vulkane im Osten und den Mt.Edmund im Westen sehen! Nach diesem grossartigen Erlebnis gings dann weiter zum Lake Taupo wo wir eigentlich unsere Sachen packen wollten um anschliessend ein paar Tage im Tongariro National Park zu verbringen, was dann wegen schlechter Wettervorhersage leider nicht geklappt hat!
    Stattdessen waren wir einen Tag am Westufer vom Lake Taupo beim klettern. Man kann dort Rauchschwaden aus dem Wald aufsteigen sehen, wo man meinen koennte es brennt, doch dass sind heisse Quellen die allerdings nicht zum Baden geeignet sind, da das Wasser kocht! Trotzdem haben wir einen heissen Pool genossen, der ein bisschen wie ein Schwimmbad aufgebaut ist, dafuer ist die Wassertemperatur ertraeglich!
    Weiter gings dann suedoestlich ueber Napier zum Eastcape! Die Kuesten und Straende dort sind wunderschoen und wir haben es uns gemuetlich gemacht , auf unserem Weg nach Ruatoria, kurz vor der oestlichsten Spitze! Unser Plan war es auf den Mt. Hikurangi zu steigen und von dort aus als erste Menschen an diesem Tag die Sonne aufgehen zu sehn! Wegen der Internationalen Datumsgrenze und der besonderen Lage dieses Berges ist das moeglich, wenn das Wetter mitspielt...;-) Da die Maoris diesen Berg als heilig verehren, weil ihr Vorfahre Maui von diesem Berg aus die Nordinsel geangelt hat und er und sein Canoe auf diesem Berg begraben sind, muss man sich bei dem Stamm der Ngati Porou anmelden um die Huette zu nutzen und den Berg zu besteigen!
    Das haben wir dann prommt gemacht und Poara hat uns viel ueber ihre Geschichte erzaehlt und uns die Schnitzereien die am Berg aufgestellt sind erklaert. Sind noch am gleichen Tag bis zur Huette und in der Nacht dann auf den Gipfel um den Sonnenaufgang zu beobachten. Ein unvergesliches Erlebnis!!! Wir hatten eine Sternenklare Nacht und nach einer kleinen Wartezeit am Gipfel einen atemberaubenden Sonnenaufgang! Als wir an die Huette zurueckgekommen sind, sind Poara und zwei Freunde gekommen um ein paar Reparaturen an der Huette zu erledigen! Wir haben ihnen geholfen und sie haben uns wieder mit zurueck ins Dorf genommen! Poara hat uns dann angeboten eine Nacht bei ihm zu Hause zu verbringen, wir koennten duschen und unsere Sachen waschen...wir haben das Angebot dankend angenommen und hatten einen amuesanten Abend.
    Am naechsten Tag war es Zeit weiterzufahren und wir haben unseren Weg an der Kueste entlag bis zur Coromandel Peninsula fortgesetzt. Dort gibt es wieder einmal traumhafte Straende, und wir haben uns im Surfen versucht, was allerdings noch einiges an Uebung beoetigt ;-)
    Zur Ebbe kann man an diesem Strand, gennant Hot Water Beach Loecher in der Sand graben und stoesst auf heisses Wasser, welches von heissen Quellen stammend sich seinen Weg unterirdisch zum Meer sucht! Leider ist es aber absolut mit touristen ueberfuellt, was recht albern aussieht, wenn eine riesen Menschenmasse am Strand steht und Loecher graebt...uns ist es dann zu viel geworden und wir haben uns noch die Cathedral Cove, eine natuerliches riesiges Tunnel im Fels an der Kueste angesehen.
    Dann waren Anton und ich noch einen Tag auf der Coromandel Halbinsel beim klettern, waehrend sich die anderen einen schoenen Tag am Meer gemacht haben!
    Und dann gings auch schon nach Auckland, wo wir nur ein paar Sachen erledigt haben und gleich weiter in den Norden gefahren sind. Wir werden uns Auckland spaeter noch genauer ansehen...
    Jetzt sind wir in Whangarei und haben grad richtig beschissens Wetter...es pisst in Stroemen! Aber das muss nach so viel Wetterglueck auch mal drin sein!

    So, jetzt reichts wieder!
    Viel Spass beim lesen, bis Bald

    Steffen und Anton

    Suedinsel (Teil 2)

    ...so jetzt gehts endlich mal wieder weiter mit unseren Erlebnissen in Neusseeland. Los gehts mit ein paar wunderschoenen Tagen im Fjordland auf der Suedinsel. Da wir bei unserem ersten Besuch im Milford Sound schon mit dem Boot unterwegs waren haben wir diesmal beschlossen eine Bergtour zu unternehmen. Auf dem Gertrudepass konnte man auch wunderbar in den Milford sehen. Natuerlich waren auch die Wetterverhaeltnisse wie bei all unseren vorigen Unternehmungen ueberragend. Da wir vom Laufen noch nicht genung hatten sind wir dann noch eine Zweitageswanderung weiter suedlich im Fjordland gelaufen. Unsere Unterkunft war eine traumhafte Huette an einem riesigen Bergsee, die wir gluecklicherweise auch fuer uns alleine hatten. Der Lacher dieser Wanderung war sicherlich Frieder`s Sturz von einem Baumstamm mit einer 1A Haltungsnote in einen Bergbach. Nach diesen landschaftlich so wunderschoenen Tagen ging es dann weiter nach Invercargill an den suedlichsten Punkt Neuseelands. Dort haben wir uns in zwei Gruppen geteilt. Steffen, Frieder und Jakob sind an der Kueste zum surfen geblieben waehrend sich Sabine, Markus und ich uns auf den Weg zum klettern gemacht haben. Das Klettergebiet hatte wirklich super Routen und unserer Ausflug wurde durch einen homestay auf einer Farm noch abgerundet. Wieder vereint gings mit unserer Pam( unser Van) weiter nach Dunedin. Hier hat uns leider die Sabine schon wieder Richtung Australien verlassen. Nachg weiteren 3 Tagen Strandliegen, Surfen und Abhaengen sind wir dann wieder in Christchurch angekommen wo wir dann endlich auf unserem lang ersehnten Jack Johnson Konzert waren. Und es hat unsere sowieso schon so hohen Erwartungen weit uebertroffen. Nach der Besichtigung der Rainbow Warrior (Greepeaceschiff) war es dann auch Zeit vom Frieder Abschied zu nehmen, der auch wieder nach Australien zurueck geflogen ist. Unser Weg ging dann weiter an der Ostkueste in die Marlborough Sounds. Dieser noerdlichste Zipfel der Suedinsel besteht aus einem Wirrwarr aus Inseln und Halbinseln. Hier haben wir die Osterfeitage mit Wandern und einer leicht abgewandelten Version des Osterhasensuchens verbracht. Am 25. Maerz ging es dann mit der Faehre von Picton nach Wellington auf die Nordinsel.