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    23 December

    Kambodscha

    Nach unserem Grenzuebertritt sind wir auf direktem Weg nach Phnom Penh (Hauptstadt von Kambodscha) gefahren. Mit zwei alten
    klapprigen Raedern haben wir am naechsten Tag die Stadt erkundet. Auch hier sind die Spuren der franz. Kolonialzeit
    zu sehen. Aber wer gedacht hat der Verkehr in Bangkok ist chaotisch, der soll mal das Verkehrschaos hier erleben!
    Haben ein paar lustige Filme gedreht, die gibts dann daheim zu sehenOpen-mouthed
    Auch ein Besuch im Genozidmuseum, dass
    an die Schreckensherrschaft der Roten Khmer erinnert war auf unserem Tagesprogramm.
    Unvorstellbar, dass in diesem Gebaeude noch vor nicht einmal dreissig Jahren Menschen auf brutalste Weise verstuemmelt, gefoltert und
    umgebracht wurden.
    Am naechsten Tag sind wir dann in den Sueden Kambodschas, ans Meer, weitergezogen. Sihanoukville war unser Ziel, und fuer die naechsten 10 Tage unsere Heimat. Nach einem Schnorcheltrip zu einer Insel(Koh Rong Saloem),  ca 1,5 Bootsstunden entfernt haben wir uns
    entschlossen, unseren Tauchschein hier zu machen. Da wir die ersten Schueler der Tauchschule waren ging es noch sehr
    chaotisch zu, aber Bibi unser Tauchlehrer, die entspannte Atmosphere auf dem Boot, die super Landschaft und ein Woche freie Logie
    haben fuer alles entschaedigt. Auch wenn die Sicht unter Wasser nicht die beste war so hat es doch auf alle Faelle Geschmack auf mehr
    gemacht.
    Nach weiteren relaxten Tagen am Meer war es dann Zeit zum kuturellen Hoehepunkt Kambodschas weiterzureisen - die Tempelanlagen von Angkor!
    Die Schoenheit und Groesse dieser Tempelanlagen sind schwer zu beschreiben und wir hoffen, dass man auf den Fotos wenigstens ein
    bisschen eine Vorstellung davon bekommt in welchen Dimensionen sich das dort abspielt.
    Leider ist die Stadt ein Touristenmagnet sondersgleichen, sodass wir uns den Sonnenaufgang am Angkor Wat Tempel mit einigen tausend
    Japaner teilen mussten. Auch der Eintrittspreis fuer einen 3 Tagespass ist mit 40 USDollar ziemlich gesalzen, aber er ist es auf alle Faelle wert.
    Nach unseren zwei Tagen dort haben wir zwar nur die Hauptattraktionen gesehen aber es war Zeit nach Thailand weiterzureisen!
     
    Frohe Weihnachten und an guadn Rutsch wuenschen Euch
     
    Steffen und Anton
     
    20 December

    Von Vang Vieng an die Grenze

    Nach unserer Radtour durch Laos wollten wir eigendlich ein paar Tage in Vang Vieng bleiben, doch nach nur 3 Tagen sind wir nach Vientiane(der Hauptstadt von Laos) weitergereist. Die Horden an Touristen die ihre Zeit mit Tuben (in einem alten Autoreifen den Fluss runtertreiben lassen und das ein oder andere Bierchen trinken) totschlagen waren uns dann einfach zuviel. Einen Tag sind wir noch in eine Hoehle in der Naehe geradelt und haben diese erkundet. Nach ein abendheuerlichen Fahrt in einem Pickup nach Vientiane haben wir dort auch nur zwei Tage verbracht. Die Attraktion dort ist sicherlich der Sunset am Mekong, denn man in einem der kleinen Laorestaurants verbringen kann. An unserem 2ten Tag waren wir dann auf einer Prozession, bei der man den Moenchen eine Geldspende macht. Die Leute bauen richtige Kunstwerke aus den Geldscheinen und liefern diese zu hunderten an einem Wat ab. Die Moenche sammeln dann das Geld in riesigen Muellsaecken ein. War wirklich ein lustiger Anblick! Nach Vientiane sind wir dann in den Sueden nahe der kambodschanischen Grenze weitergereist. Unser Ziel waren das Gebiet der 4000 Inseln im Mekong. (sind nicht wirklich 4000!) Der Mekong hat hier schon eine Breite von ca. 4mal der Donau in Ingolstadt. Auf den Inseln laesst es sich wirklich ganz gut erholen. Ausser ein paar Rucksacktouristen und ein paar Einheimischen ist hier niemand und dort hat man das Gefuehl, dass die Zeit stehenbleibt. Leider war auch unser Aufenthalt dort nicht lang, denn unser Visa war schon wieder am verfallen.Deshalb sind wir dann am 28. November ueber die Grenze (ein kleines Bretterhaus an einem Waldweg) nach Kamboscha gegangen. Weiteres folgt im naechsten Bericht! Gruesse an alle! Steffen und Anton